rechts2Der Größe des 1979 eröffneten Pfälzischen Tumruhrenmuseums - Museum für Zeit entsprechend wurde zunächst der Name “Uhrenstube” gewählt. Nach der zum überwiegenden Teil in Eigenleistung erbrachten schrittweisen Erweiterung wandelte sich die “Uhrenstube” zum Pfälzischen Turmuhrenmuseum.

Die Ausdehnung der Exponate auf allgemeine Zeitmessung - also Sanduhren, Sonnenuhren, Wanduhren, etc. forderte die Namensergänzung um den Zusatz Museum für Zeit - bis schließlich nach dem Beginn der vorläufig letzten Erweiterung des Museums aus der ehemaligen Uhrenstube ”nur” das Museum für Zeit wurde - und damit der letzte geplante Schritt vollzogen war.

Als Vorbemerkung muss gesagt werden, dass das Pfälzische Turmuhrenmuseum – Museum für Zeit bei Null angefangen hat, also nicht auf einen bereits vorhandenen Bestand zurückgreifen konnte. Schwerpunkt ist die öffentliche Zeitmessung: Turmuhren, Sonnenuhren, Sanduhren, die dazu gehörende Literatur, daneben Exponate, die das sehr bedeutende pfälzische Uhrmacherhandwerk vertreten. Es darf erlaubt sein festzustellen, dass es ungeheuer schwer ist, zum Beispiel alte Sonnenuhren zu erwerben;  dennoch besitzt das Museum eine sehr bedeutende Sammlung solcher Stücke.

Die alten „Zeitmesser“ können, wenn sie interessant dargeboten werden sollen, nicht für sich alleine stehen, sondern müssen im Kontext ihrer geschichtlichen und gesellschaftlichen Entstehung und ihres Gebrauches gezeigt werden.